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        Sicher surfen im Internet  -

      ist Javascript eigentlich gefährlich ?

          von Helmut Neuber 

           

Die Basis des Internets sind HTML-Seiten , die mit Browsern  wie

    • Internet Explorer
    • Mozilla Firefox
    • Opera
    • Google Crome
    • usw.

dargestellt werden können.

Der Name HTML (Hypertext Markup Language) bedeutet eigentlich nur, dass in der anzuzeigenden Datei gleichzeitig

  • die eigentlichen  Texte
  • und die  Anweisungen zur Formatierung (Schriftart,  Schriftgrösse, Normal/Fett/Kursiv, Schriftfarbe und Hintergrundfarbe  usw. ) enthalten sind (also die Formatanweisungen nicht im Browser  stehen).

Anfangs genügte es, daß auf den PCs  die Seiten unverändert vom Server übernommen
wurden. Später zeigte sich, daß in HTML Elemente fehlten, die wie ein Programm bzw. ein Programmteil während der Darstellung der  Seiten
auf dem jeweiligen PC ablaufen können.
In HTML gibt es z. B. keine Gültigkeitsprüfung für eingegeben Daten.

Es wurde eine Sprache zur Ergänzung von  HTML entwickelt, die später den Namen
Javascript erhielt.  "JavaScript“ ist eine Marke der Firma Sun Microsystems

Heute finden sich in praktisch allen grafischen  Browsern JavaScript-Interpreter.

Mit Javascript ist es möglich,

  • die HTML-Seiten interessanter zu machen
  • und Programmlogik bei der Eingabe von Formulardaten zur Gültigkeitsprüfung ablaufen zu lassen

Mit "interessanter zu machen" ist gemeint,  dass z. B.

  • Laufschriften über eine Seite laufen können  (Nachrichtenticker)
  • Bilder ausgetauscht werden, wenn man mit der Maus darüber fährt
  • in Tabellen weitere Tabellenteile aufklappen beim  Darüberfahren mit der Maus
    (z. B. in Menues zum Aufruf von Unterpunkten)

Mit der Gültikeitsprüfung kann z.  B. ein eingetipptes Datum  verifiziert werden, also

  • 29. Februar nur in Schaltjahren,
  • Monate mit 30 bzw. 31 Tagen usw,
  • oder eine Postleitzahl auf eine 5-stellige  Zahl oder einen Wert zwischen 20000 und 29999
  • usw.

Online-Banking ist z. B. ohne Javascript meistens nicht möglich.

 

Diese an sich sehr nützlichen Funktionen  wurden natürlich sofort missbraucht  für:

  • Unaufgeforderte (Werbe-)Pop-ups ; obwohl  die meisten modernen Browser Pop-up-
    Blocker
    beinhalten, können diese mit Tricks umgangen  werden
     
  • Ungewolltes Öffnen  von Fenstern, teilweise auch Öffnen "unendlich" vieler Fenster
     
  • Aufruf von Funktionen,  die ein Protokollieren des Surfverhaltens ermöglichen
    (z. B. Google-Anayltics)
     
  • Einschleusen von Schad-Software (Trojaner usw.) 
     
  • den Inhalt einer  Webseite  zu verfremden. Davon haben zum Beispiel Betrüger
     in   eBay-Shops (!) schon Gebrauch gemacht (Jörg Schieb, PC-Journalist)   

 

 

Das  

gibt wichtige Hinweise für sicheres Surfen im Internet   hier ....

Unter anderem wird als Standard-Browser nicht  der Internet Explorer von Microsoft,
sondern der Mozilla Firefox empfohlen !

Der Firefox ist m. W. der einzige Browser, der dem Benutzer mit dem
 ADD-ON   NOSCRIPT   ermöglicht :

  • Javascript per Knopfdruck für vertrauenswürdige  Seite einzuschalten, während  es standardmässig alle anderen ausgeschaltet ist,
     
  • das Einschalten auch nur temporär durchzuführen,  d. h. die Erlaubnis für Javascript für eine bestimmte Adresse  ist beim Beeenden von Firefox und Neustart wieder auf "abgeschaltet"  gesetzt.

 

 

 

Beispiel 1  Firefox / NOSCRIPT für  eine vertrauenswürdige Seite

 

 

Beispiel 2 : wer nicht möchte, daß  sein Surf-Verhalten in USA (Google)
protokolliert wird, schaltet
Google-Analytics niemals ein !

betr. Big Brother Google weist Volker Grosmann auf einen Artikel in der Zeit hin, der sich ausführlich damit beschäftigt .

 

Beispiel 3 : VORSICHT bei eBay !!!!

Wenn man bei eBay-Seiten Javascript zullässt,  sollte man beobachten, ob sich diese Seiten
danach anders darstellen !

 

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Die Steuerung von Javascript ja / nein im   Internet Explorerist wesentlich komplizierter. Hier muss über Internet Optionen --> Sicherheit  -->  Stufe "Internet" anpassen  -->
  Scripting  -->  Active Scripting
 grundsätzlich für alle Seiten gemeinsam ausgewählt werden :

  • aktivieren (kann gefährlich sein)
  • deaktivieren (dann funktionieren einige Seiten nicht richtig)
  • bestätigen (sehr nervig -- man wird laufend gefragt) 

       

 

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Zum Schluß :           ist Javascript eigentlich gefährlich  ?

Die Antwort (wie immer) : es kommt auf den Einzelfall an !